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Die Welt der Astrologen wurde erschüttert! Unwissenheit, Feigheit oder Bequemlichkeit Ursache für Nichtreaktion?

[24.08.2005]
Ralf Naumann stellt die bis Dato so schöne Astrologie und Wahrsager Welt mit seiner Feststellung auf den Kopf.
Nach seinen Forschungen und Erkenntnissen, passierte wohl bei der Umstellung vom alten ptolomaeischen zum modernen kopernikanischen - heliozentrischen System, den damaligen kundigen Astrologen ein schwerwiegender Patzer, denn sie vertauschten die Namen der beiden Planeten Venus und Merkur.

Was das für Auswirkungen auf das heutige astrologische Weltbild haben kann, ist wohl noch nicht abzuschätzen. Jedenfals haben sich bis zur dieser Stunde des heutigen Tages, noch keine "Fachleute" der  heutigen Astrologie dazu geäußert.
Oder haben sie eventuell schon erkannt, was derzeitig der Stand der Planeten aussagt?

Ralf Naumann schreibt auf seinen Webseiten folgendes zu dem Irrtum der Geschichtsastronomen:

"Zu den klassischen Regeln in der Astrologie gehört die Zuordnung einzelner Planeten zu bestimmten Tierkreiszeichen als deren Herrscher. Die Menschen der alten Zeiten erlebten in der Sternenwelt eine Welt der Götter. Es war die Aufgabe der Priesterweisen, die göttlichen Ratschlüsse aus den verschiedenen Konstellationen am Himmel zu erforschen und ihre Völker zu lenken. Um die Erde wölbte sich der Himmel der Götter in sphärischen Bereichen und bildete den Wohnort derselben. Die Planeten, die sich physisch sichtbar um die Erde bewegten, bildeten die Tore in die jeweils sich anschließenden Sphären. Der Vollmond oder der Neumond z.B. waren die Tore für die Seelen, die sich auf dem Weg von der Merkursphäre (die sich um die Mondensphäre legte) zur Erde befanden.

Es schichteten sich so zunächst sieben Sphären um die Erde. Dieses Gebilde war wiederum eingehüllt von der Kristallsphäre, dem Tierkreis. Dieses System, mit der Erde im Zentrum, umgeben und umkreist von den Planeten, nennt man das geozentrische (Abb. 1) oder auch benannt nach einer ägyptischen Herrscherdynastie das ptolomaeische Weltbild. Bis vor wenigen hundert Jahren hatte jenes Weltbild für die Menschen eine fast uneingeschränkte Gültigkeit. In der Astrologie bildet dieses System auch heute noch die Grundlage zur Berechnung eines Horoskopes. Die Begründer unseres modernen heliozentrischen (Sonne im Zentrum, Abb. 2) Weltbildes, Kepler und Kopernikus, beide selbst noch auf dem Gebiete der Astrologie bewandert, legten aber einen Fallstrick für die Generationen von Astrologen, die ihnen folgen sollten. Bei der Umstellung vom alten ptolomaeischen zum modernen kopernikanischen - heliozentrischen System vertauschten sie die Namen der beiden Planeten Venus und Merkur.






Seither ist der nächste Planet von der Erde aus betrachtet, nach dem Mond, nicht mehr der Merkur, sondern die Venus. Die alte Reihenfolge bildete: Mond - Merkur - Venus - Sonne usw., die neue Reihenfolge ist nun: Mond - Venus - Merkur - Sonne usw.. Für unsere moderne und abstrakte Wissenschaft der Astronomie, sind diese Namen vielleicht nur Schall und Rauch. Für alle diejenigen aber, die sich ernsthaft mit Geisteswissenschaft oder Astrologie beschäftigen wollen, sollte das Wissen um diesen Umstand der Vertauschung der beiden Planeten eine Bedingung zur Erforschung eines neuen Weltbildes sein. Suchen die Astrologen den Herrscher von Waage und Stier, sollten sie nach dem Merkur schauen, denn er ist die Venus der Astrologie. Suchen sie den Herrscher von Jungfrau und Zwillinge so schauen sie künftig nach dem Stand der Venus denn sie ist der Merkur.



Mehr Informationen kann man finden unter:
 Zur Webseite von Ralf Nauman www.himmelskunde.de/

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