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"Wer Geld zu verlieren hat, sollte es jetzt retten, solange noch Zeit dafür ist".[08.08.2007] Tagesthemen-Kommentar: "Rette sich wer kann" An zweiter Stelle in den
Tagesthemen: ein langer Bericht über die Immo-Krise und IKB.
"Schlimmste Bankenkrise seit 1931", "ernste globale Krise droht",
"Gefahr für Wirtschaft und Arbeitsplätze in Deutschland", "eine
Krisensitzung jagt die nächste", "mit der Rettungsaktion für die IKB
hat sich die KFW fast selbst überhoben." Und dann der Kommentar vom
Bayerischen Rundfunk: "Wer Geld zu verlieren hat, sollte es jetzt retten, solange noch Zeit dafür ist". "Rettung in letzter Sekunde" titelte die Süddeutsche Zeitung. Offenbar
war die "überraschende" Bankenkrise am Montag doch VIEL gefährlicher,
als es zuvor zugegeben wurde. "Deutschland ist nur durch das Eingreifen
des Staats einer möglichen schweren Krise des Bankensektors entgangen.
Damit haben die Ausläufer des US-Immobilienbebens auch den hiesigen
Markt erreicht."
http://www.sueddeutsche.de/,tt4m4/wirtschaft/artikel/249/126056/ Die Einschläge kommen näher - Deutschland entging Bankenkrise nur knapp: Haarscharf an der Katastrophe vorbei: Laut "Süddeutscher Zeitung" hätte die gestern bekannt gewordene Schieflage der Mittelstandsbank IKB weitere Kreditinstitute in Turbulenzen stürzen können. Nur ein Eingreifen der Bundesregierung habe das Schlimmste verhindert. http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,497540,00.html Nicht nur die Bundesregierung mit Hilfe der KfW, sondern auch "mehrere andere Banken" haben der IKB Kreditrahmen im dreistelligen Millionenbereich gewährt, weil sie ebenfalls involviert und im US-Hypothekenmarkt engagiert sind. Klar ist auf jeden Fall, dass dieses Eingreifen nicht beliebig oft wiederholt werden kann und bei noch größeren Ausfällen, sowieso nicht machbar ist. Merkwürdig diesbezgl. ist allerdings auch diese Meldung: Deutsche Bank kauft britische Versicherung Abbey Life soll 300 Millionen Euro pro Jahr bringen http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/;art271,2349632 Aktuell will uns der Mainstraem ja weissmachen, dass trotz - internationelaer Vernetzung und Abhaengigkeit im Geldsektor - .... " ......... , im Bankensektor - .... " ......... , im Aktiensektor - .... " ......... , auf Informationsseite blos die IKB bei den riskanten Immos der USA drin steckte, nur die IKB schaute dort um damit Geld zu verdienen, und nur die IKB hat sich angeblich dabei übernommen, und nur die IKB soll geglaubt haben mit den US-Immos mitzuverdienen. Was in aller Welt haben dann alle anderen Banken Fonds usw gemacht. Die Abhängigkeit und Vernetzung bedeutet ja dass JEDER, ich wiederhole JEDER den Chrash mitmacht, weil jeder irgendeinen Gläubiger an dritter oder vierter Stelle hat. Also die KFW, die sich jetzt so abertoll in die vollen stürzt, hat jetzt nicht nur den uns allen bekannten Wert der IKB-Miesen an der Backe kleben sondern auch noch den Wert von sich selbst und unzähligen anderen Gläubigern, die Ihr gegenüber nun Verbindlichkeiten unbezahlt lassen. Die IKB kann ja nur die Spitze des Eisbergs sein, und der tatsaechliche Wert, den die KFW, namentlich der deutsche Steuerzahler, zu schultern haben wird, liegt allein durch die KFW bei einem geschätzen fünfachen Wert, das reicht wohl nicht, eher zehnfachen! Solche Bankenrettungen wie im Fall der IKB tragen zu wesentlichen Kreditmarktverzerrungen bei, da der Markt von impliziten Staatsgarantien ausgeht. Hierdurch wird Geschäftsvolumen vom KMU-Sektor an den Bankensektor transferiert - auf Kosten der Steuerzahler und auf Kosten des Arbeitsmarktes. Hierzu bitte auch Wegelin-Kommentar Nr. 250 lesen: http://www.wegelin.ch/. Zur vollen Stunde hörte man vor ein paar Tagen in den Nachrichten bei der "Deutschen Welle" im Wirtschaftsteil: (Die "Deutsche Welle" wird weltweit gesehen und gehört.) "Die Amerikaner lassen die Notenpressen unkontrolliert rotieren." und "Sie sind auf den "Export" von US-Dollars angewiesen, um ihre Wirtschaft zu erhalten." sowie "Das einzige, was die intenationalen Staatsbanken von einem Dollar-Ausverkauf abhält ist, dass sie befürchten müssen, sich selbst zu schaden, da viele bis zu 65% ihrer Rücklagen in US-Dollar haben." Zitat: Peter Hooper Chefvolkswirt der Deutschen Bank "Die USA haben ein Leistungsbilanzdefizit wie eine Bananenrepublik." Das ganze System ähnelt einem sogenannten "Schneeballsystem": Zitat: "Wenn es eine Sollbruchstelle im weltweiten Finanzsystem gibt, dann verläuft sie durch den US-Immobilienmarkt und den privaten Hypothekenmarkt". Mark Zandi und Juan Manuel Licari von Economy.com (eine Forschungseinheit der internationalen Ratingagentur Moody’s) Trotzdem verstossen die USA gegen die (eigenen) IWF/Weltbankforderungen, die sie seit jahrzehnten sogenannten "Schwellenländern" predigen, da u.a. die aussenpolitischen Aktivitäten (Irak/Afghanistan etc.) immer mehr Geld benötigen. Mit immer weiter steigenden Verteidigungsausgaben (für 2008 geschätzt ca. 780 Mrd. $) ist eine Steuersenkung eher unwahrscheinlich. Anstelle von Einsparungen, Konsumreduktion und Produktionserhöhung ignoriert man den Status Quo und versucht eine unmögliche "Flucht nach Vorne". Um das schöne Wort "Liquiditätskrise" mal etwas ausführlicher zu beschreiben: Nehmen wir ein *modernes* KMU um nicht Meister Krauses Handwerksbetrieb der mit 40 Jahre alten Maschinen und einem altem VW-Bus seine kleine Tischlerwerkstatt betreibt.(und damit von einer Liquiditätskrise höchstens von Kundenseite betroffen sein würde) außen vor zu lassen. Zurück zu unserem nach aktuellen betriebswirtschaftlichen und steuerrechtlichen Bedingungen geführtem KMU. Werkzeugmaschinen ... großteils geleast oder gemietet. Fuhrpark ... Flottenleasing Werkzeuge (Bohrmaschinen etc.) .... Maschinenleasing (exemplarisch Hilti). Stapler ... einer gehört dem Betrieb, der Rest wird nach Auftragslage zugemietet. Computer und Server ... Hard- und Software nur gemietet mit Vor-Ort Service durch einen kleinen EDV Spezialisten. Immobilie ... gehört dem Firmenbesitzer, Firma ist nur Mieter. Vorteile: Je nach Auftragslage kann die Produktion kurzfristig erweitert oder verkleinert werden. Incl. Personal, Fuhrpark, EDV usw. Mieten und Leasen wird vom Gesetzgeber steuerlich begünstigt, die Bildung von Eigenkapital dagegen nicht. Solche Konstrukte sind heute weit verbreitet. Man kann sich also vorstellen wie eine "Liquiditätskrise" auf ein solches Unternehmen (selbst wenn die Auftragslage und der Ertrag passen) wirkt. Dazu braucht sich die Kreditgebende Bank nur auf dem US-Immobilienmarkt gehörig verheben und gezwungen sein alle Forderungen an das KMU schlagartig einzutreiben um selbst wiederum die Gläubiger zu befriedigen. Kein Geld um die Produktion vorzufinanzieren wenn die Bank die Konten sperrt. Natürlich kann der Liquiditätsengpaß auch "nur" die Kunden treffen. Pech für den Lieferanten (besonders bei "ortsfesten" Installationen). Sollten die Banken trudeln dann taumelt der Rest höchstwahrscheinlich mit. Und jetzt stellt euch mal vor die IKB hätte vorgestern schlagartig alle fälligen Forderungen eingefordert. Stellt euch mal vor die Deutsche Bank würde dies tun. Der Beginn einer Inflation ?! Strom + 30% Milch + 50% Gerteide + 80% Getreidemarkt: Getreide knapp - Preise auf historischem Hoch Bonn - Eine Versorgungsknappheit an Getreide in Europa sorgt für ein historisches Preishoch. Brotgetreide wird an den Warenbörsen in Deutschland derzeit zwischen 185 und 210 Euro pro Tonne gehandelt - nach der Ernte 2006 kostete die Tonne noch 110 Euro. http://agrarheute.com/index.php?redid=171699 254 Seitenaufrufe Weitere Artikeln zu diesen Thema 17.10.2011 Wenn dieser Bundes-Trojaner auf einem Rechner installiert ist, steht der danach für jeden offen wie ein Scheunentor 17.10.2011 Die BRD Regierung hat unsere Computer in Spionagemaschinen verwandelt. 05.10.2011 Diese Wolfhart Pumpe von 1985 arbeitet nach dem Starrflügelverdrängerprinzip 04.10.2011 KREBS - DIE VERSCHWIEGENE WAHRHEIT ! 04.10.2011 Krebszellen mögen keine Sonne - Video von und mit Prof. Dr. Jörg Spitz 28.07.2011 Danone führt Verbraucher mit Werbung für Joghurtbecher aus Biokunststoff in die Irre 15.07.2011 Rupert Murdoch - das Ende naht! 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