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„Arche Noah“ oder „Titanic“? Chinas Wirtschaft

[12.01.2010] Die bekannte chinesische Wirtschaftswissenschaftlerin He Qinglian über die Rätsel, die Chinas Wirtschaft aufgibt.
Epoch Times  vom 11.01.2010  / Dass China wirtschaftlich so stark ist, wie es Pekings Propaganda so gerne behauptet, stimmt nicht mit den Beobachtungen der internationalen Finanzgemeinschaft überein. Peking gratuliert sich selbst zu seiner Leistungsfähigkeit im Hinblick auf die weltweite Wirtschaftskrise und benutzt eine „Arche Noah"-Allegorie: „Made in China" werde die Weltwirtschaft heilen und China das „Triebwerk" sein, das sie aus dem Sumpf zieht.

Epocht Times Ausgabe vom 11.01.2010

Internationale Wirtschaftswissenschaftler dagegen sind über Chinas Immobilien-Superblase besorgt und glauben, dass der erschwindelte Wohlstand - konstruiert vom chinesischen Regime über diverse Vermögensblasen - unvermeidlich zu einer echten Depression führen wird. Da über Chinas Immobilienblase schon viel diskutiert wurde, möchte ich mich auf die chinesische Wirtschaft im weiteren Sinne konzentrieren.

Da die weltweite Finanzkrise durch das Hypothekenproblem mit zweitklassigen Krediten in den USA ausgelöst wurde, haben führende Wirtschaftswissenschaftler ihre Aufmerksamkeit auf fünf Faktoren gerichtet, die die Erholung der Weltwirtschaft hemmen könnten: die Passiva der „Bad Banks" wie uneinbringliche Forderungen und hochriskante Darlehen, schlechte Bankenaufsicht, Massenarbeitslosigkeit, strukturelle Ungleichgewichte in der Weltwirtschaft und unvorhersehbare Variablen wie H1N1. Zweifellos existieren alle fünf Faktoren im heutigen China gleichzeitig. Außerdem ist die chinesische Wirtschaft selbst der Hauptgrund für das strukturelle Ungleichgewicht in der Weltwirtschaft.



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