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Den Beamten könnten sich die deutschen Politiker mal als Vorbild nehmen. Sparsam sein und denen, die in Not sind, helfen

[10.04.2011]

Ich habe heute einen bemerkenswerte Artikel über die Sparsamkeit eines Chinesischen Beamten gelesen, er war Premierministe aus der Tang-Dynastie, unter der Herrschaft von Kaiser Suzong und Kaiser Daizong gewesen.

Sparsam sein und denen, die in Not sind, helfen


Liu Yan ist in Caozhou Nanhua in China geboren. Das ist die heutige Grafschaft Südost Dongming in der Provinz Shandong. Er war gut im Finanz-Management. Unter der Herrschaft von Kaiser Suzong und Kaiser Daizong in der Tang-Dynastie war er für wichtige Dinge verantwortlich wie Transport, Steuerwesen, Salz und Stahl, Geldbeschaffung und andere geschäftliche Bemühungen. Unter Kaiser Daizong war er Premierminister. Als ein so wichtiger Regierungsbeamter mit der Macht über alle Geldangelegenheiten war er wirklich unbestechlich und sehr vertrauenswürdig. Er schätzte Sparsamkeit und es freute ihn, anderen Menschen in Not zu helfen.

Eines Tages, mitten im Winter, war er früh morgens auf dem Weg zu einem Treffen mit den Beamten. Unterwegs kam er an einigen Läden vorbei, die Sesamgebäck verkauften und er beschloss, ein paar heiße Stücke zu kaufen. Er betrat eine Bäckerei, kam aber schnell wieder heraus. Als ihn sein Diener nach dem Grund fragte, sagte er, dass die Bäckerei zu teuer ist. Schließlich fand Liu Yun eine Bäckerei, die nicht so teuer war und kaufte sich dort das Gebäck.

Andere Beamte, die auch auf dem Weg zum Treffen waren, gingen an dem billigeren Laden vorbei. Als sie den Premierminister Liu Yun an seinem Sesamgebäck knabbern sahen, verspotteten sie ihn. Liu Yun lächelte nur und sagte, dass das Gebäck wirklich sehr gut sei.

Seine Diener waren unangenehm berührt, aber Liu Yun sagte: „Es ist eine Tugend sparsam zu leben. Wenn man seine Tugend verliert, verliert man seinen Status, ein tugendhafter Mensch ist immer sparsam.“

Wenn man sich Liu Yuns Bekleidung ansah, so zeigte es sich, dass er unter der kaiserlichen Robe für Beamte nur ein „hausgesponnenes“ Baumwollhemd trug, während die anderen Beamten kostbares Leder am Leib trugen.

Liu Yuns Haus in Chang’an stand in einer kleinen Allee an der Südostseite. Es sah nicht anders aus als alle übrigen Häuser. Es hatte weder schön gekerbte Dächer oder Pfeiler, noch Türme oder Gärten. Die Einrichtung war alt und das Essen war auch sehr einfach. Er hatte nicht viele Diener und Mägde. Seine Frau und seine Kinder machten die Hausarbeit. Liu Yun sagte oft: „Die Menschen benötigen ein Dach über dem Kopf. Man braucht sich nicht um die Schönheit eines Hauses zu kümmern. Essen gibt es, damit man satt wird. Darum braucht man sich nicht um Abwechslung bei den Speisen zu sorgen. Man reitet auf einem Pferderücken, um etwas zuverlässig zu transportieren, also braucht man nicht auf eine prächtige Mähne eines Pferdes zu achten.“

Liu Yun war sehr sparsam, aber er half gerne anderen Menschen. Der größte Teil seiner Einnahmen floss der Hilfe anderer zu. Viele arme Schüler wurden von ihm unterstützt, ebenso wie wenig begüterte Verwandte und Freunde von ihm.

Einmal war Liu Yun bei einem Verwandten zu Besuch. Er sah, dass an der Haustür kein Vorhang war, der den Wind abhalten konnte. Da sagte er heimlich zu seinem Diener, dass er die Tür ausmessen sollte. Bald danach bekam der Verwandte einen neuen Türvorhang. Das war eine typische Verhaltensweise für Liu Yun.

Dieser Artikel auf


Deutsch
: http://de.clearharmony.net/articles/200604/30444.html
Englisch: http://www.clearharmony.net/articles/200603/32041.html


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