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Rubrik: Bauwerke-Tempel-Pyramiden Home | ||||||||
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Freilegung einer fünftausend Jahre alten „Pyramide“ in der Inneren Mongolei[31.12.2003] Vor kurzem haben Archäologen in der Gemeinde Sijiazi im Banner (Kreis)
Aohan im Autonomen Gebiet der Inneren Mongolei eine „Pyramide“, die
über 5000 Jahre alt ist, freigelegt. Diese „Pyramide“ liegt auf einem Hügel ein Kilometer nördlich der Gemeinde Sijiazi, sie sieht aus der Ferne wie eine hohe Terrasse aus, und in der Nähe sieht man, dass es sich um ein dreistöckiges, aus Stein gebautes und pagodenförmiges Bauwerk handelt. Der unterste Stock hat eine Länge von über 30 m und eine Breite von 15 m. Dieses Format verkleinert sich allmählich nach oben. Der berühmte Archäologe Guo Dashun, ständiger Geschührer des
Archälogenvereins Chinas, leitete die Ausgrabung vor Ort. Er wies
darauf hin: „Das ist die bisher am besten erhaltene ‘Pyramide` der
‘Kultur des Roten Berges`.“
An der obersten Stelle der „Pyramide“ wurde die Ruine von sieben Gräbern und eines Altars gefunden. In der Ruine sind viele zersplitterne Keramikscheiben verteilt, die mit einem Schriftzeichen
versehen sind. Die Archäologen sind der Meinung, dass dieses
Schriftzeichen wohl mit dem astrologischen Verständnis der Menschen
alter Zeit im Zusammenhang steht. In einem Grab sind noch eine Flöte
aus Knochen und ein Ring aus Stein gefunden worden, in einem anderen
Grab wurde eine Göttinnenstatue aus Stein in Menschengröße ausgegraben.
Überraschend hat man an der Wand eines Grabes ein aus Stein gemeißeltes
männliches Geschlechtsteil, das so lang wie eine Handfläche ist, und
unter ihm noch eine kleine aus Stein gemeißelte Göttinnenstatue
gefunden. Herr Guo sagte, dass viele Ausgrabungsgegenstände zum ersten Mal freigelegt worden sind, und diese für die Erforschung der Bestattungs- und Opferriten in der „Kultur des Roten Bergs“, für die Erforschung der Sozialstruktur von damals und sogar für die Erforschung des Ursprungs der chinesischen Kultur von tiefer Bedeutung sind. Die „Kultur des Roten Bergs“ ist die Kultur der Neusteinzeit im Norden Chinas. Sie ist 5000 bis 6000 Jahre alt und hauptsächlich in der Inneren Mongolei, Hebei und Jilin verbreitet gewesen. Der repräsentative Gegenstand ist der „Jadedrache“, der 1971 im Banner (Kreis) Wengniute in der Inneren Mongolei freigelegt wurde. Dieser seltene Gegenstand ist der wichtigste Ausgrabungsgegenstand für die Lösung des Rätsels des Drachensymbols in der chinesischen Kultur. 586 Seitenaufrufe Diese Seite Bookmarken Weitere Artikeln zu diesen Thema 24.07.2005 Die Ringwallsiedlung auf dem Rimberg 31.12.2003 Freilegung einer fünftausend Jahre alten „Pyramide“ in der Inneren Mongolei 10.08.2003 Forscher haben das älteste Observatorium Europas rekonstruiert: 08.08.2003 Pressemitteilung zur Ausgrabung in Goseck 2003 Ältestes Sonnenobservatorium Europas entdeckt 08.08.2003 Kommentar des Projektleiters Prof. Dr. Francois Bertemes Goseck 2003 Ältestes Sonnenobservatorium 08.08.2003 Ältestes Sonnenobservatorium Europas wird in Goseck freigelegt 04.08.2003 Pyramidenstadt auf dem Meeresgrund entdeckt. 31.07.2003 Uraltes Observatorium entdeckt 26.07.2003 Baalbek, die größte Tempelruine der Welt 26.07.2003 Mayastadt - Uaxactun |
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