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Der Ausbruch des Vulkans Huaynaputina in Peru führte im Jahr 1600 zu Hungersnöten in Europa[15.04.2008] Das vermuten amerikanische Geologen nach der Untersuchung historischer Aufzeichnungen aus den Jahren nach dem Ausbruch. Demnach kam es im Jahr nach der Eruption zu Kälteeinbrüchen und Ernteausfällen in Europa und Asien. Dieses hatte das katastrophale
Auswirkungen auf die lokale Bevölkerung: Die gewaltige Eruption
schleudere Asche auf die umliegenden Dörfer und kostete rund 1.500
Menschen das Leben.
Im Jahr 1601 fanden sie dabei eine besondere Häufung von Missernten: So habe in Schweden und Russland ein besonders harscher Winter zu großen Einbußen bei der Ernte geführt. Auch für Frankreich und Japan fanden die Forscher Belege für eine Klimaabkühlung im Jahr nach dem Ausbruch.Neben den Auswirkungen auf die Landwirtschaft sehen die Forscher aber auch noch andere ökonomische Einflüsse des Vulkanausbruchs: So hätten Schiffe im Jahr 1601 die Strecke von Mexiko zu den Philippinen deutlich schneller zurückgelegt als bis dahin üblich – für die Forscher ein Hinweis auf veränderte Windmuster, die mit dem Ausbruch zusammenhängen könnten. www.nature.com
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