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Lösten geheime Wetterexperimente des britischen Verteidigungsministeriums Flutkatastrophen aus??
Abenteuer Wissen mit Wolf von Lojewski Die Wettermacher Versuche in der Chemieküche
Wetter auf Bestellung? Statt Sonne lieber Schnee oder vielleicht doch eher eine frische Brise aus Nordost, je nach Geschmack, Nutzen oder Stimmungslage schwanken die Wünsche - eine Idee zum Greifen nah. Menschen als Wettermacher? 3SAT.Online Schon lange träumt die Menschheit davon, das Wetter selbst beeinflussen zu können. Moderne Wettermacher impfen Wolken mit Silberiodid-Kristallen - eine in den bayerischen und italienischen Alpen schon seit Jahrzehnten gängige Praxis. Die Kristalle sollen die Wolken vorzeitig zum Abregnen bringen, noch bevor sich große Hagelkörner bilden können. Allerdings ist die Wirkung dieser Methode unter Experten umstritten. Für Aufsehen sorgte im Sommer 2001 die US-Firma Dyn-O-Mat aus Florida, die ein neuartiges, extrem saugfähiges Polymer-Pulver entwickelt hat. Damit ist es in einem ersten Großversuch angeblich gelungen, eine gut anderthalb Kilometer lange Wolke vom Himmel verschwinden zu lassen.
Noch einen Schritt weiter geht eine Zukunfts-Studie der US-amerikanischen Luftwaffe für das Jahr 2025. Im Jahr 2025, so die Studie, wird es möglich sein, für Kampfeinsätze das lokale Wetter in die gewünschte Richtung zu beeinflussen. Im Jahr 2025 ist der größte Erfolg der Wettermacher, dass sie in notorischen Hagel- und Gewitterregionen die Unwetter deutlich abschwächen können.
Canyoning-Katastrophe im Saxetbach Neue Erkenntnisse über die Flutwelle 3SAT Online Damals setzte eine gewaltige Welle einem Canyoning-Ausflug ein jähes Ende. Es sollte an jenem Dienstag für eine Gruppe von jungen Touristen ein unvergesslicher Ferientag werden. Doch durch den harmlos scheinenden Bach donnerte gegen halb sechs eine todbringende Walze.
1987 erfuhren die Bewohner von Wilderswil auf dramatische Art, dass der Saxetbach alles andere als harmlos ist. Damals setzte der Bach innerhalb kürzester Zeit große Teile des Dorfes unter Wasser. Der Niederschlagsradar erfasste vorerst vereinzelte Gewitterzellen über dem Berner Oberland. Im Laufe des Nachmittags vereinigten sich diese zu einem einem größeren System. Die Folge: Über dem Talkessel des Saxetbachs fielen 20 bis 40 Millimeter Regen. Wie bei jedem Alarm fuhr Gerber zum Geschiebesammler unterhalb der Schlucht, um den Bach zu beobachten. Mit dabei sein Fotoapparat. Er sah die Welle kommen und drückte zweimal auf den Auslöser. Die verheerende Welle passierte um 17.46 Uhr. Die Katastrophe war in vollem Gange. Gerber fuhr runter ins Dorf nach Wilderswil. Bis 17.48 Uhr war der Bach klar und ruhig. Doch dann brach die Hölle los. Der Bach sollte noch weiter anschwellen.

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