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Lösten geheime Wetterexperimente des britischen Verteidigungsministeriums Flutkatastrophen aus??
[12.07.2010] Aktuell den je -Aus den Archiv des ehemals Fuelsavig-Journals von 05.09.2001 Künstlicher Regen für britische Flutkatastrophe verantwortlich? Heftige Regenfälle lösten vor rund 50 Jahren eine Flutkatastrophe im kleinen britischen Städtchen Lynmouth aus, die 35 Menschenleben forderte. Seit Jahren gibt es Gerüchte, geheime Wetterexperimente des britischen Verteidigungsministeriums hätten das Unwetter ausgelöst
Jetzt soll es konkrete Beweise dafür geben, berichtet das Wissenschaftsmagazin "New Scientist". 1952, während des kalten Kriegs, sollen Wissenschaftler im Auftrag der britischen Luftwaffe Royal Air Force (RAF) in der Nähe der Stadt mit künstlichem Regen experimentiert haben. Ziel sei es gewesen, im Krisenfall sowjetische Schützengräben mit Hilfe starker Niederschläge zu überfluten und Panzer im Schlamm festzusetzen. Die Forscher impften Wolken dazu mit Silberiodid. An die mikroskopisch kleinen Teilchen lagert sich Wasserdampf an und bildet Regentropfen. Regierungssprecher wiesen bislang darauf hin, dass vor 1955 keine derartigen Versuche unternommen worden seien. Bislang unveröffentlichte Unterlagen aus Militärarchiven zeigen jetzt laut "New Scientist", dass zu der Zeit als die Flutwelle über Lynmouth hereinbrach, dennoch Wetterexperimente stattfanden. Das Militär habe sich für die Herstellung sintflutartiger Regenfälle interessiert, um damit Nebel über Flugplätzen zu vertreiben oder den Fallout von Atomwaffen zu vergrößern. Meteorologen der University of Reading bezweifeln allerdings, ob es 1952 möglich war, derartige Niederschläge künstlich zu erzeugen. Wissenschaftler des British Geological Survey sollen nun prüfen, ob sich in der Gegend von Lynmouth Silberiodid-Ablagerungen im Boden befinden. Quelle FUELSAVING JOURNAL
Was passierte damals in Lynmouth: Die Flutkatastrophe von Lynmouth ==> ZDF Reportage Es geschah im August 1952 an der Südküste Englands. Der Wetterbericht kündigte Regen an. Es regnete 24 Stunden lang. Zwei kleine Flüsse wurden zu reißenden Sturzbächen und eine Flutwelle wälzte sich durch den Küstenort Lynmouth in der Grafschaft Devon. 34 Menschen ertranken und die Stadt wurde zum größten Teil verwüstet. Die Sturzfluten stiegen auf das 250fache der normalen Regenmenge. Recherche der BBC Bewohner des Ortes berichteten, dass vor der Flutkatastrophe mehrere Flugzeuge beobachtet wurden. Die BBC befragte einen Piloten zu dem Vorfall, der bestätigte, dass er damals große Mengen von Salzen versprüht habe. Bis heute bestreitet das britische Verteidigungsministerium, dass es geheime Wetterexperimente gegeben habe. Wolkenimpfung mit Silberjodid Bekannt ist, dass mit Silberjodid schon in den 50er Jahren experimentiert wurde. Regen lässt sich künstlich herstellen, wenn Wolken mit Silberjodid "geimpft" werden. Aus einer mit Silberjodid versetzten Aceton-Lösung werden Wasser anziehende Salze frei. Diese verbinden sich mit den Eiskristallen und sinken durch das zunehmende Gewicht. Dabei schmelzen sie und gehen als Regen nieder. Vom Gerücht zum schweren Verdacht Am 15. August 1952 begann in Bedford, 300 Kilometer von Lynmouth entfernt, der Count down des geheimen Wetterexperimentes "Cumulus". Das Ziel der Mission wurde sorgfältig protokolliert. Die Unterlagen wurden im Staatsarchiv unter Verschluss gehalten. Nach fast 50 Jahren wurden die geheimen Staatsakten des britischen Verteidigungsministeriums freigegeben. Wettermanipulation im Vietnamkrieg Auch die USA setzte im Vietnamkrieg auf Wettermanipulation. Um den Nachschub der Vietcong zu unterbinden, wurde auch hier mit chemischen Substanzen der Monsunregen verstärkt und die Regendauer verlängert. Mit fast 3000 Flugeinsätzen wurden Wolken geimpft. Das sollte sintflutartige Regenfälle auslösen und den Feind kampfunfähig machen. Verbot durch UNO Konvention Die UNO reagierte daraufhin mit einer Konvention, die "Enmod Warfare" - die Kriegsführung durch Umweltmodifikation verbietet. Die UNO Konvention wurde am 18. Mai 1977 in Genf unterzeichnet und trat am 5. Oktober 1978 in Kraft. Doch diese Konvention hinderte die Verteidigungsexperten nicht daran, mit den "ungeheuren" Möglichkeiten der Wettermanipulation weiter zu experimentieren. mehr alsmehr als Die ZDF Reportage mit Wolf von Lojewski Superwaffe Wetter Die Zukunftspläne des Militärs Eine Studie der U.S. Air Force aus dem Jahr 1996 kommt zu dem Schluss, das Wetter werde die mächtigste Kriegswaffe des 21. Jahrhunderts sein. Wer die Macht über Donner und Hagel habe, beherrsche auch die Schlachtfelder in bisher ungeahntem Ausmaß.
Weitere ZDF Reportagen

Mehr Informationen kann man finden unter:• Amerikanisches Hurrikan-forschungszentrum
• NASA-Institut für fortschrittliche Konzepte (NIAC)
• Dyn-O-Mat: Projekt Hurrikan
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