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Lösten geheime Wetterexperimente des britischen Verteidigungsministeriums Flutkatastrophen aus??

[25.07.2007] Aktuell den je -Aus den Archiv des ehemals Fuelsavig-Journals von 05.09.2001
Künstlicher Regen für britische Flutkatastrophe verantwortlich? Heftige Regenfälle lösten vor rund 50 Jahren eine Flutkatastrophe im kleinen britischen Städtchen Lynmouth aus, die 35 Menschenleben forderte. Seit Jahren gibt es Gerüchte, geheime Wetterexperimente des britischen Verteidigungsministeriums hätten das Unwetter ausgelöst

Jetzt soll es konkrete Beweise dafür geben, berichtet das Wissenschaftsmagazin "New Scientist".

Kapitalverbrechen an unseren Kindern das Buch Inhalt des Buches: 1952 erlebte London die schlimmste Smog-Katastrophe der Industriegeschichte. Etwa 12 000 Menschen überlebten den Smog nicht. Ruß und Schwefeldioxid aus Kaminen und Fabrikschloten sammelte sich am Boden, vermischte sich mit Gasen und Nebel, wurde schließlich so dicht, dass Fußgänger ihre Füße nicht sahen. Klimaerwärmung und Baumsterben waren trotz dieses hohen Kohleverbrauchs unbekannt! Der Kohleverbrauch sank laut Schweizerische Gesamtenergiestatistik, in den Jahren 1960-2001 von TJ 77.990 auf unter TJ 6.170. Der Himmel über Deutschland hatte noch nie so saubere Luft zu bieten wie gegenwärtig. Die Luftmess- Stationen des Bundesumweltamtes haben die niedrigsten Werte seit Beginn ihrer Aufzeichnungen gemessen. Die Feinstaubkonzentration ist in den letzten 30 Jahren um 60% zurückgegangen und auch der Schwefeldioxid-Anteil der Luft hat stark abgenommen. Der saure Regen ist erheblich weniger sauer als noch vor 20 Jahren.
1952, während des kalten Kriegs, sollen Wissenschaftler im Auftrag der britischen Luftwaffe Royal Air Force (RAF) in der Nähe der Stadt mit künstlichem Regen experimentiert haben. Ziel sei es gewesen, im Krisenfall sowjetische Schützengräben mit Hilfe starker Niederschläge zu überfluten und Panzer im Schlamm festzusetzen. Die Forscher impften Wolken dazu mit Silberiodid. An die mikroskopisch kleinen Teilchen lagert sich Wasserdampf an und bildet Regentropfen. Regierungssprecher wiesen bislang darauf hin, dass vor 1955 keine derartigen Versuche unternommen worden seien. Bislang unveröffentlichte Unterlagen aus Militärarchiven zeigen jetzt laut "New Scientist", dass zu der Zeit als die Flutwelle über Lynmouth hereinbrach, dennoch Wetterexperimente stattfanden. Das Militär habe sich für die Herstellung sintflutartiger Regenfälle interessiert, um damit Nebel über Flugplätzen zu vertreiben oder den Fallout von Atomwaffen zu vergrößern. Meteorologen der University of Reading bezweifeln allerdings, ob es 1952 möglich war, derartige Niederschläge künstlich zu erzeugen. Wissenschaftler des British Geological Survey sollen nun prüfen, ob sich in der Gegend von Lynmouth Silberiodid-Ablagerungen im Boden befinden.
Quelle  FUELSAVING JOURNAL

Was passierte damals in Lynmouth:


 Die Flutkatastrophe von Lynmouth ==> ZDF Reportage
 Es geschah im August 1952 an der Südküste Englands. Der Wetterbericht kündigte Regen an. Es regnete 24 Stunden lang. Zwei kleine Flüsse wurden zu reißenden Sturzbächen und eine Flutwelle wälzte sich durch den Küstenort Lynmouth in der Grafschaft Devon. 34 Menschen ertranken und die Stadt wurde zum größten Teil verwüstet. Die Sturzfluten stiegen auf das 250fache der normalen Regenmenge.

Recherche der BBC     
Bewohner des Ortes berichteten, dass vor der Flutkatastrophe mehrere Flugzeuge beobachtet wurden. Die BBC befragte einen Piloten zu dem Vorfall, der bestätigte, dass er damals große Mengen von Salzen versprüht habe. Bis heute bestreitet das britische Verteidigungsministerium, dass es geheime Wetterexperimente gegeben habe.

Wolkenimpfung mit Silberjodid
    
Bekannt ist, dass mit Silberjodid schon in den 50er Jahren experimentiert wurde. Regen lässt sich künstlich herstellen, wenn Wolken mit Silberjodid "geimpft" werden. Aus einer mit Silberjodid versetzten Aceton-Lösung werden Wasser anziehende Salze frei. Diese verbinden sich mit den Eiskristallen und sinken durch das zunehmende Gewicht. Dabei schmelzen sie und gehen als Regen nieder.

Vom Gerücht zum schweren Verdacht     
Am 15. August 1952 begann in Bedford, 300 Kilometer von Lynmouth entfernt, der Count down des geheimen Wetterexperimentes "Cumulus". Das Ziel der Mission wurde sorgfältig protokolliert. Die Unterlagen wurden im Staatsarchiv unter Verschluss gehalten. Nach fast 50 Jahren wurden die geheimen Staatsakten des britischen Verteidigungsministeriums freigegeben.

Wettermanipulation im Vietnamkrieg     
Auch die USA setzte im Vietnamkrieg auf Wettermanipulation. Um den Nachschub der Vietcong zu unterbinden, wurde auch hier mit chemischen Substanzen der Monsunregen verstärkt und die Regendauer verlängert. Mit fast 3000 Flugeinsätzen wurden Wolken geimpft. Das sollte sintflutartige Regenfälle auslösen und den Feind kampfunfähig machen.

Verbot durch UNO Konvention
Die UNO reagierte daraufhin mit einer Konvention, die "Enmod Warfare" - die Kriegsführung durch Umweltmodifikation verbietet. Die UNO Konvention wurde am 18. Mai 1977 in Genf unterzeichnet und trat am 5. Oktober 1978 in Kraft. Doch diese Konvention hinderte die Verteidigungsexperten nicht daran, mit den "ungeheuren" Möglichkeiten der Wettermanipulation weiter zu experimentieren.
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Die ZDF Reportage mit Wolf von Lojewski
Superwaffe Wetter
Die Zukunftspläne des Militärs Eine Studie der U.S. Air Force aus dem Jahr 1996 kommt zu dem Schluss, das Wetter werde die mächtigste Kriegswaffe des 21. Jahrhunderts sein. Wer die Macht über Donner und Hagel habe, beherrsche auch die Schlachtfelder in bisher ungeahntem Ausmaß.

Weitere ZDF Reportagen

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Mehr Informationen kann man finden unter:
 Amerikanisches Hurrikan-forschungszentrum
 NASA-Institut für fortschrittliche Konzepte (NIAC)
 Dyn-O-Mat: Projekt Hurrikan

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