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Chinesische Reiseveranstalter, die Touren nach Tibet anbieten, teilten am Montag mit, sie seien angewiesen worden, um den 14. März herum, dem Jahrestag der blutigen Unruhen vom März 2008, keine ausländischen Touristen nach Tibet reisen zu lassen. China bezeichnet die Vorfälle vom März 2008 als bloße “Krawalle” gegen die Regierung, und das tun auch internationale Medien, die für ihre Informationen oftmals nur auf die regelmäßigen Pressekonferenzen in Peking angewiesen sind und das weitergeben, was ein Regierungssprecher ihnen erzählt. Sie wiederholen diesen Begriff immer wieder.


von Tsering Woeser High Peaks Pure Earth übersetzte einen Blog-Eintrag von Woeser, den sie ursprünglich am 23. Januar für Radio Free Asia verfaßt hatte und den sie dann am 5. Februar 2011 auf ihrem Blog veröffentlichte. Darin knüpft sie an eine Thematik an, die sie bereits in früheren Essays wie „Happiness Under Gunpoint“ (1) und „What is Happiness?“ (3) behandelt hatte.


Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) warnt davor, die Gefahrenradioaktiver Verseuchung des Pazifiks nach dem Reaktorunglück inFukushima zu herunterzuspielen. "Mehrere hundert Millionen Menschenernähren sich vom Fischfang im Pazifischen Ozean, unter ihnen vieleUreinwohner auf den Inseln", sagte der GfbV-Asienreferent Ulrich Delius amMittwoch in Göttingen. "Es ist nicht nur eine unhaltbare Verharmlosung,wenn japanische Wissenschaftler erklären, eine radioaktive Verseuchungvon Fischen sei nicht so problematisch, weil sich die Radioaktivität in denGräten konzentriere, die von Menschen nicht gegessen würden. Denn eswerden tausende Tonnen Fisch und Gräten jedes Jahr zu Fischmehl, alsoViehfutter, und zum Teil zu Fischstäbchen verarbeitet. Auchwissenschaftliche Thesen von einer schnellen Verdünnung radioaktiverTeilchen im Meer können die Ureinwohner schon lange nicht mehrberuhigen: Nach Atomtests leiden viele unter gravierenden gesundheitlichenFolgen geringer Strahlung, nachdem ihnen jahrzehntelang weisgemachtwurde, sie sei nicht gefährlich."


Die USA fordern von Chinas Regime die sofortige Freilassung des Geologen Dr. Xue Feng. Xue ist amerikanischer Staatsbürger und legte letzte Woche in Peking Berufung gegen seine achtjährige Gefängnisstrafe ein. Ihm wird Verrat von Staatsgeheimnissen vorgeworfen.

Repräsentanten der US-Botschaft durften nicht an der Anhörung teilnehmen. Ein Botschafts-Mitarbeiter wartete vor dem Gericht.


NTDTV: Freunde, Familie und die internationale Gemeinschaft atmeten erleichtert auf. Am Sonntag, den 28. März, nahm der chinesische Menschenrechtsanwalt Gao Zhisheng wieder mit der Öffentlichkeit Kontakt auf. Gao sagt, er sei nun frei. Vor mehr als einem Jahr hatten ihn chinesische Agenten von seinem Haus weggebracht.

 Für den Vorsitzenden der Demokratischen Partei Hongkongs, Albert Ho, ist der internationale Druck auf das chinesische Regime der Grund für diese Entwicklung. Aber Ho glaubt, dass Gao immer noch bedroht wird. Die beiden Anwälte von Ho sprachen mit Gao.


[Albert Ho, Vorsitzender der Demokratischen Partei Hongkong]: „Wir hatten das Gefühl, dass er sich nicht frei äußerte und glauben, dass er bewacht wurde. Er könnte sogar unter großer Bedrohung gesprochen haben.

Ihr Ziel ist nur, zu vermitteln, dass Gao lebt.“ Dieser Verdacht wird von vielen geteilt, die mit Gao gesprochen haben. Der in Peking ansässige Menschenrechtsanwalt Li Heping berichtete Radio Free Asia, dass Gao unbedingt ihr Telefonat kurz halten wollte.
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Gao Zhisheng in einem Teehaus in Peking am heutigen Mittwoch bei seinem ersten Treffen mit den Medien, seit er vor zwei Wochen wieder aufgetaucht ist. Gao betonte, er wolle nicht über sein Verschwinden diskutieren. Foto: AP Photo/Gemunu Amarasingh

Hoffnung auf Wiedersehen mit seiner Familie

Peking (apn) Der 14 Monate lang verschollene und kürzlich wieder aufgetauchte chinesische Dissident Gao Zhisheng gibt seine Rolle als Regierungskritiker auf. Er hoffe, dass es ihm dann erlaubt werde, seine Familie wiederzusehen, sagte der Menschenrechtsanwalt am Mittwoch zur Begründung. Es war sein erstes Interview seit seinem Wiederauftauchen vor eineinhalb Wochen. Gaos Verschwinden am 4. Februar 2009 hatte international Besorgnis ausgelöst, vor allem wegen früherer Berichte, er sei gefoltert worden.

Über die Ereignisse der vergangenen 14 Monate wollte er nicht sprechen, auch nicht darüber, ob er von den Behörden festgehalten oder misshandelt worden sei. Gesundheitlich gehe es ihm gut, sagte der 44-Jährige. Er wirkte aber dünner und zurückhaltender als in der Vergangenheit. Das vergangene Jahr habe Spuren bei ihm, seiner Frau und den beiden Kindern hinterlassen, sagte er. Frau und Kinder waren Anfang 2009 in die USA geflüchtet, um den Nachstellungen der Polizei zu entgehen.
„Alle werden enttäuscht sein. Es tut mir leid.“
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Mehr als ein Jahr nach der Entführung von Gao Zhisheng durch chinesische Sicherheitsbeamte, nahm der bekannte chinesische Anwalt zum ersten Mal mit der Außenwelt Kontakt auf.
Am Sonntag rief Gao mehrere westliche Medien wie Reuters und Associated Press an. Der Anwalt erzählte, dass er vor sechs Monaten freigelassen wurde und jetzt in Wuhai Mountain, einem berühmten buddhistischen Refugium in Nordchina, ist.




Gao sprach auch mit seinen zwei Kindern, die mit seiner Ehefrau Geng He in die Vereinigten Staaten flüchteten. NTDTV Korrespondentin Yi-Fan sprach mit Gaos Familie. Alle sind erleichtert zu wissen, dass er lebt. Trotzdem machen sie sich Sorgen um sein Wohbefinden.

[Yi-Fan, NTDTV Korrespondent]: „Für Geng He war es ein Wechselbad der Emotionen. Sie hatte Angst zu hören, dass Anwalt Gao gefoltert wurde, weil das schon oft vorgekommen war. Deshalb ließ sie zuerst ihre Kinder mit ihm reden. Sie selbst hat nicht mit ihm am Telefon gesprochen. Als sie versuchte Gao nochmal anzurufen, kam sie nicht durch.“
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61jährige Lehrerin im Ruhestand aus Shandong stirbt kurz nach der Freilassung aus Inhaftierungszentrum
Berlin/New York (FDI) - Pressemitteilung – Eine 61-jährige Falun Gong-Praktizierende, die der prominente Rechtsanwalt Gao Zhisheng in einem offenen Brief an Chinas Machthaber als Opfer anführte, starb im Januar infolge von Verletzungen, die sie in der Haft erlitten hatte. Frau Liu Lihua, ist die zweite Person, die Gao interviewt hat und von der man weiß, dass sie danach aufgrund von Misshandlung in der Haft gestorben ist.
Gao selbst bleibt seit der Festnahme durch die chinesischen Sicherheitskräfte im Februar 2009 „verschwunden.“ Mitte März gab die chinesische Staatsführung auf Anfrage des britischen Außenministers bekannt, dass Gao lebt und wegen „Staatsgefährdung“ zu einer Gefängnisstrafe verurteilt wurde.


Net Tribüne schreibt:Die Frau des chinesischen Dissidenten Gao Zhisheng hat an Peking appelliert, ihren Mann in die USA ausreisen zu lassen. «Meine Kinder und ich haben ihren Vater seit Januar 2009 nicht mehr gesehen. Wir bitten die chinesische Regierung, ihn ausreisen zu lassen, damit er mit uns in den Vereinigten Staaten wieder vereint werden kann», forderte Gaos Frau Geng He in einer am Montag von der Organisation Freedom Now veröffentlichten Erklärung. Gao war Anfang 2009 verschwunden und hatte sich am Sonntag überraschend wieder zu Wort gemeldet.

mehr Info Net Tribüne
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"Es war Gaos Stimme“, sagten Bekannte des Menschenrechtsanwalts Gao Zhisheng laut einem Bericht der chinesischen Epoch Times, nachdem Nachrichten über Gaos Telefonanrufe bei verschiedenen westlichen Medien am Sonntag um den Erdball jagten.

AP, Reuters und BBC berichteten, einen telefonischen Kontakt gehabt zu haben, ganz sicher war keiner, ob es wirklich Gao war, dem kommunistischen Regime traut man allerhand Täuschungsmanöver zu.

Vor über einem Jahr hatte dieses Regime Gao „verschwinden lassen“, nachdem seiner Frau mit den beiden Kindern die Flucht in die USA gelungen war.

Am Sonntag nun soll Gao gesagt haben, dass er auf dem Wutai-Berg in Shanxi sei und schon seit einem halben Jahr frei wäre. Er wolle momentan Ruhe. Er sagte, wegen der Vorschriften könne er keine Interviews aufnehmen lassen.....

....  Er sagte, sein Körper sei gesund und weil er zur Ruhe kommen möchte, habe er keinen Kontakt mit der Außenwelt gehabt. Jetzt habe er seine Frau und Kinder in den USA noch nicht kontaktiert. Aber er hat schon viele Telefonanrufe von Medien und Freunden zur Begrüßung bekommen und er bedankt sich.

Ein Freund Gaos, Menschenrechtsanwalt Li Heping, sagte laut Associated Press, auch er habe ein kurzes Telefongespräch mit dem lange Vermissten führen können. Er vermute, dass er weiter unter Kontrolle der Behörden sei. „Ich glaube, er ist nicht frei“, sagte Li. „Erstens, als wir telefonierten hörte er sich an, als ob er aufhängen wolle. Er sagte mir, um ihn herum seien Freunde. Ich bin sicher, diese Leute um ihn herum begrenzten das, was er sagen konnte.“ Zum zweiten habe Gao nicht sagen wollen, wo er sei, als Li vorgeschlagen habe, ihn zu besuchen. „Wir sind über seine Lage sehr besorgt“, fügte er hinzu.“
mehr Info Epoch Times Deutschland ==>>
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