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Die Entwicklung von Robotern im alten China

[17.01.2010] Die Technologie mechanischer Maschinen war im alten China sehr fortgeschritten. Hervorragende Maschinenbauer waren damals fähig, viele bewundernswerte Arten von Robotern herzustellen. Z.B. führte König Mu (976 bis 922 vor Chr.) der Westlichen Zhou Dynastie (10. Jahrhundert bis 771 vor Chr.) eine Inspektionsreise durch den Westen seines Imperiums durch.

Ein geschickter Kunsthandwerker mit Namen Yan Shi machte einen Roboter, um den König während seiner Reise zu unterhalten. Dieser konnte singen und tanzen wie ein richtiger Mensch. Er hatte auch richtige Organe, Knochen, Muskeln, Gelenke, Haut und Haare. )

Ein altes chinesisches Buch „Geschichten von Regierung und Volk„ (oder: Chao Ye Qian Zai), enthält viele faszinierende Erzählungen, die während und vor der Tang Dynastie geschehen sind, dabei sind auch interessante geschichtliche Berichte über die alte Technologie des mechanischen Gerätebaus. Nachfolgend vier Beschreibungen von alten Roboter-Erfindungen.

A.
King Lang Ling war genial im Erfinden von mechanischen Instrumenten. Er lebte während der Nördlichen Qi Dynastie (550 - 577 nach Chr.) Er machte einst einen Roboter, der tanzen konnte und aussah wie ein Mensch einer nichtchinesischen Volksgruppe. Wenn der König einem Mann einen Trank anbieten wollte, drehte sich der Roboter zu dem Mann um und verbeugte sich vor ihm mit dem Trank in der Hand. Keiner wusste, was für ein geheimer Mechanismus in dem Roboter steckte.

B.
Ein Mönch in der Nördlichen Qi Dynastie (550 - 577 nach Chr.) mit Namen Ling Zhao hatte viele schöpferische Ideen und setzte sie in seinen Erfindungen um. Auf Bitten des Kaisers Wu Cheng baute er einmal einen Teich neben einem Pavillon im Gebirge. Als der Teich fertig war, feierte Kaiser Wu Cheng neben dem Teich ein Fest. Ling baute ein kleines Boot mit hervorragenden Einzelheiten und brachte es zu Wasser. Als das Boot vor dem Kaiser schwamm, nahm er einen Weinbecher herunter und das Boot hielt selbsttätig an. Dann klatschte der kleine hölzerne Mann in dem Boot in die Hände und es begann eine Musik in dem Boot zu spielen. Als der Kaiser mit Trinken fertig war und den Becher absetzte, nahm der kleine hölzerne Mann den Becher zurück ins Boot. Wenn Kaiser Wu Cheng mit dem Trinken aus dem Weinbecher nicht aufhörte, blieb das Boot dort stehen und fuhr nicht weiter.

C.
Yin Wenliang, ein Bezirksfriedensrichter aus Luozhou, war ein sehr geschickter Maschinenbauer und liebte das Trinken. Er erschuf einen hölzernen Mann und kleidete ihn mit bunter Kammgarnseide. Auf jedem Bankett brachte der kleine hölzerne Mann für jeden geladenen Gast einen Toast aus. Yin Wenliang machte auch eine hölzerne Frau. Sie konnte eine alte chinesische Flöte mit 13 Zungen blasen (sheng) und sie konnte singen und machte das alles in vollkommen richtigem Takt. Wenn ein Gast seinen Wein nicht austrank, füllte ihn der hölzerne Mann nicht nach. Wenn ein Gast nicht genug Wein trank, spielte die hölzerne Frau auf der sheng und sang dazu, um ihn anzuregen, mehr zu trinken. Niemand konnte das wunderbare Geheimnis dieser hölzernen Roboter herauskriegen.

D.
Yang Wulian war ein hervorragender Handwerker, der Erfindungen machte. Er machte einst in der Stadt Qinzhou einen hölzernen Mönch. Der Mönch hielt eine hölzerne Schale und konnte um Almosen bitten. Wenn die Schale voll mit Geld war, veranlasste ein Mechanismus den hölzernen Mönch zu sagen: „Almosen gesammelt!„ Die Menschen in Qinzhou kämpften darum, einen Blick auf den hölzernen Mönch zu werfen. Alle wollten das Sprechen hören, darum konnten sie gar nicht abwarten, Geld in die Holzschale zu werfen. Deshalb konnte der Mönch einige Tausend Wen (chinesische Münze mit dem geringsten Wert) an einem einzigen Tag zusammenkriegen.


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