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Rubrik: Sonnenobservatorium

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Der Sakralbau war wohl nur Auserwählten zugänglich. Bis 2007 wollen Archäologen die Kultstätte bei Goseck freilegen, die Fortschritte lassen sich per Webcam verfolgen. uf rund 7000 Jahre schätzt François Bertemes von der Universität Halle-Wittenberg das Alter der Anlage. "Sie ist eines der frühesten Heiligtümer, die in Mitteleuropa entdeckt wurden", beschreibt er die Bedeutung des Fundes.


Bereits Anfang der 90er Jahre wurde durch Befliegungen von Otto Braasch und ab 1999 von Ralf Schwarz vom Landesamt für Archäologie Sachsen-Anhalt auf einem Plateau oberhalb des Saaletales nordwestlich von Goseck ein konzentrischer Kreisgraben beobachtet, der auf ein neolithisches Erdwerk schließen ließ.


Bereits 3000 Jahre vor Stonehenge errichteten in Mitteldeutschland frühe bäuerliche Gemeinschaften eine monumentale Anlage, die zur Beobachtung astronomischer Phänomene diente. Der Fundort dieser Anlage liegt zwischen Weißenfels und Naumburg über dem Saaletal in unmittelbarer Nähe der Gemeinde Goseck, circa 20 km Luftlinie vom Mittelberg, dem Fundort der Himmelsscheibe von Nebra.


Goseck (AP) Verschlafen liegt das kleine Örtchen Goseck im sachsen-anhaltischen Landkreis Weißenfels da, auch hier treibt die Hitze die Menschen in den Schatten. Nichts deutet darauf hin, dass hier eine der bedeutendsten archäologischen Entdeckungen aller Zeiten gemacht wurde: Luftbildaufnahmen halfen, das älteste Sonnenobservatorium Europas zu finden.


Nach der "Himmelsscheibe von Nebra" haben Archäologen aus Halle offenbar erneut einen Sensationsfund gemacht. In nur 25 Kilometern Entfernung von deren Fundort sei jetzt das älteste Sonnenobservatorium Europas entdeckt worden, teilte das Landesamt für Archäologie Sachsen-Anhalt mit.


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