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Die verschollenen Kieselsteine von Lussac
[29.08.2005] Léon Péricard, kommt aus dem Staunen nicht heraus. Eine flüchtige
Untersuchung bestätigt, daß die auf dem ganzen Haufen liegenden
Kieselsteine mit Hunderten von eingravierten Zeichnungen bedeckt sind,
die sich manchmal überlagern. Stéphane Lwoff ist der erste, der,
die Beweise in der Hand haltend, feststellt:
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Auf diesen vor 15 000 Jahren gravierten Steinen sind die Männer und
Frauen und die Kinder genauso gekleidet wie wir auch. Sie tragen
Jacken, kurze Hosen und Schuhe und auf den Köpfen Hüte. Diese
Entdeckung, die alles, was die klassische Vorgeschichte bisher geglaubt
hatte, in Zweifel stellte, wurde im jahre 1938 vom Abbé Breuil
für authentisch erklärt. Zur Zeit liegen einige der kostbaren Steine
von Lussac in einer Schauvitrine im Musee de I'Homme, wohlgemerkt nicht
alle Fundstücke, sondern nur die harmlosesten, die zu den klassischen
Theorien nicht zu sehr in Widerspruch stehen. Doch wo sind die anderen, die wichtigsten, die alles zeigen?
Eine neue sichere Erkenntnis: Die Menschen des Magdalenien, die vor 15
000 Jahren im Poitou wohnten, kleideten sich beinah wie wir uns heute
kleiden. Sie bewohnten auch sicherlich Städte mit Straßen und aus Stein
und Lehm gebaute Häuser. es gab dort Handwerker - Schneider, Maurer,
Tischler, Friseure und Dekorateure. Mit der Entdeckung der
gravierten Kieselsteine von Lussac gewann die Vorgeschichte ein anderes
Gesicht. Sie bekamm einen neuen Sinn. Und wo sind diese Steine heute? Gute Frage. Wem passen diese Fundstücke nicht in die Geschichte?
Diese Bilder hat man für die Nachwelt gelassen und die vielen anderen
farbigen Höhlenmalereien, die man in den Höhlen gefunden hat. Hier noch eine wenige Beispiele.
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