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Zum Jahresende noch mal Stau
Viele Weihnachtsurlauber fahren nach Hause
Zum Jahreswechsel rechnet der ADAC noch einmal mit reichlich Staus auf den Autobahnen, denn in Kürze enden bereits in acht Bundesländern die Weihnachtsferien. Der Berufsverkehr am Freitag dürfte zwar geringer aus- fallen als üblich, dafür werden aber am Nachmittag bereits viele Urlaubs- heimkehrer unterwegs sein. Das wird sich am Samstag und am Sonntag-nachmittag noch einmal fortsetzen. Zusätzlich werden aber auch Ausflügler unterwegs sein, die Silvester nicht zuhause verbringen wollen. Auf folgenden Strecken ist mit Staus und stockendem Verkehr zu rechnen:

Wieland der Schmied [26.12.2011]

Wieland der Schmied (Wiolant, Wielant, Velint, Völundr), Meisterschmied in der germanischen Volkssage; er war der Sohn des Riesen Wade (Vadi), u. lernte erst bei Mimr, dann bei den Zwergen über dem Meere die Schmiedekunst. Er lebte darauf mit seinen Brüdern Eigil u. Slagfidr 7 Jahre lang in Ulfdalir mit drei. Schwanjungfrauen (s.d.), bis diese als Walkyrien davonflogen

Das Himmelspferd [26.12.2011]

Als Sjúrður als blutjunger Mann sich ein ungewöhnlich gutes Pferd wählen soll, geht er – dem Rat seiner Mutter folgend – zu einem Fluss, wo viele Pferde versammelt waren.

54.
Ging er zum Wasserfall,
warf einen Stein in den Fluss,
er nahm das Pferd,
das nicht davon lief.
55.
Es wurde gewählt in dem Reich,
von allen war es das Beste;
danach wurde es genannt,
Grani, Sjúrðurs Pferd.
(Aus der Ballade “Regin smiður”)

Das graue Pferd [26.12.2011]

Der Name “Grani” bedeutet “der Graue”, und die graue Farbe wird in der westnordischen Kultur oft mit Zauberern verbunden. Elfen, Trolle und Riesen, alle diese unwirklichen Wesen, tragen den gemeinsamen Namen “die Grauen”, und auch Satan in eigener Person wird “der Graubeinige” genannt.
Nach der färöischen Überlieferung konnte man auf dem ”Kreuzweg sitzen”: man nahm ein graues Kalbsfell, setzte sich darauf auf einem Kreuzweg, und dann würden die Trolle sicher kommen. Dieser schamanische Rest in der färöischen Kultur hat bewirkt, dass wir die Redewendung behalten haben: ”Jemandem etwas im grauen Kalbsfell vergelten”, was ursprünglich soviel bedeutete wie sich mit Zauberkraft zu rächen.

Das Schamanenpferd [26.12.2011]

Das Pferd spielt eine wichtige Rolle in der altnordischen Tradition. Das Pferd war ein notwendiges Haustier in der Bauern- und Jägergesellschaft, und es war schon in der Bronzezeit ein Teil der germanischen Kriegerkultur.
Wir dürfen aber dieses Tier nicht nur als Kriegs- und Arbeitstier auffassen. Das Bild von Odin, der auf Sleipnir über das Himmelgewölbe reitet, gefolgt von den Raben Hugin und Munin und den Wölfen Gera und Freka, ist nicht nur ein Bild des Kriegswahnsinns. Wahrscheinlicher ist es ein Symbol der schamanischen Wutfahrt, die alle Schamanen in ihrer ekstatischen Wut erleben.


Zusammen mit dem Pferd Grani ist das mächtige Schwert Gram das wichtigste Kennzeichen von Sjúrður Sigmundarson.
Ursprünglich gehörte das Schwert Sjúrðurs Vater, Sigmundur Wölsungsson. Wie schon auf der isländischen Seite über das Schwert in dem Baum gesagt wurde, kam das Schwert zu dem Geschlecht, als Odin es in den grossen Baumstamm treibt, der in Wölsungs Halle wuchs. Alle die versammelten Helden versuchten, es aus dem Stamm zu ziehen, aber niemand außer Sigmundur vermochte es. Er benutzte es gut und lange, und viele Männer fielen durch dieses Schwert.


Wir haben oft angedeutet, dass Sjúrðurs Schwert das Sternbild “Schwan” sein kann, das sich genau dort befindet, wo die Milchstrasse sich teilt.
Das erste, was wir über das Schwert erfahren, ist, dass es im Baumstamm in Wölsungs Halle feststeckt. Dies kann wohl so verstanden werden, dass der Schwan, der einem übergroßen Schwert ähnelt, in der Milchstrasse steht, die somit den Baum symbolisiert, während das Ster-nengewölbe Wölsungs Halle ist. Der einzige, der das Sternenschwert herausziehen kann, ist Sigmundur, der u.a. wahrscheinlich ein Sinnbild des Tageslichts ist. Als der Tag kommt, verschwindet das Schwert.


Wenn wir annehmen, dass das Sternbild Schwan das Schwert Gram darstellt, kann dieses auch der Anlaß zur Geschichte von Sjúrður gewesen sein, der den Lindwurm auf Glitrarheiði tötete. Wenn das Sternbild Schwan im Osten aufgeht, ähnelt es einem Schwert, das aus dem Horizont gehoben wird.


 "Gram" ist in der nordischen/germanischen Mythologie das Schwert von Sigurd (~Siegfried), dem Drachentöter. Bei Richard Wagner heißt "Gram Notung" (in der Partitur und dem Klavierauszug als Nothung geschrieben); im Nibelungenlied hat Siegfrieds Schwert eine gänzlich andere Vorgeschichte und heißt  Balmung.


Der Mönch, der sich als erster Tibeter selbst in Brand steckte und von dem man glaubte, er sei tot, nachdem das chinesische Sicherheitspersonal auf ihn geschossen hatte, befindet sich heute, nach drei Jahren, den Angaben von Woeser zufolge in einem chinesischen Militärkrankenhaus.
Die tibetische Bloggerin Tsering Woeser schrieb diese Woche, Tabey, ein tibetischer Mönch aus dem Kloster Kirti in Ngaba, sei noch am Leben, aber infolge der Schußverletzungen könne er seine Beine nicht mehr gebrauchen.
Am 27. Februar 2009 übergoß sich Tabey mit Benzin und zündete sich auf der Hauptstraße der Stadt Ngaba an. Augenzeugen berichteten, er habe ein Portrait Seiner Heiligkeit des Dalai Lama hochgehalten und Parolen gerufen.

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