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Aktuelle Newsmeldungen und Übersichten über die Benzinpreise und Dieselpreise in nahmhaften deutschen Städten.
Aktion „Runter mit dem Spritpreis"
ADAC fordert Autofahrer zum Protest auf
Im Kampf gegen die hohen Kraftstoffpreise und leere Privatkassen startet der ADAC jetzt eine bundesweite Protestaktion. In der Augustausgabe der Clubzeitschrift ADACmotorwelt fordert der Club seine 16,2 Millionen Mitglieder zur Teilnahme an der Aktion „Runter mit den Spritpreisen" auf. Dabei sollen die Mitglieder durch die Einsendung ihres Porträts ihren persönlichen Protest gegen zu hohe Energiesteuern ausdrücken. Der ADAC entwickelt daraus Plakat- und Anzeigenaktionen, die im September in den großen deutschen Printmedien geschaltet werden. Mit dieser Aktion will der ADAC den Druck auf die Bundesregierung erhöhen, die Mineralöl- bzw. Ökosteuer um mindestens zehn Cent pro Liter zu senken.

An der Protestaktion des größten europäischen Automobilclubs können sich auch Nichtmitglieder beteiligen. Briefpost nimmt der Club unter ADAC motorwelt, Stichwort „Benzinprotest", 81014 München, entgegen. Die Mail-Adresse lautet: benzinprotest@adac.de.




ADAC
Wenn am 1. Januar 2002 die vierte Stufe der Ökosteuer wirksam wird, verteuert sich Kraftstoff um weitere sieben Pfennig. Der Steueranteil (Mineralöl- und Mehrwertsteuer) wird dann nach einer Information des ADAC bei einem zu erwartenden Superpreis von 1,95 Mark (1,00 Euro) je Liter 1,49 Mark (0,76 Euro) betragen. Damit fließen über 76 Prozent des Gesamtpreises in die Taschen des Fiskus.


Vom gesunkenen Rohölpreis profitieren Deutschlands Autofahrer nicht in allen Regionen gleichermaßen. Wie eine aktuelle Erhebung des ADAC zeigt, kostet Diesel in den 20 untersuchten Städten im Schnitt zwischen 1,467 und 1,579 Mark Ö eine Differenz von elf Pfennig. Super rangiert zwischen 1,784 Mark und 1,899 Mark.

Im bundesweiten Durchschnitt liegen die Preise heute knapp unter dem Niveau des Vormonats.

Spätestens nach der Ökosteuer-Erhöhung am 1.Januar 2002 wird sich das aber wieder ändern:

um sieben Pfennig erhöht sich dann der sowieso schon sehr hohe Steueranteil auf 1,48 Mark (0,76 Euro) je Liter.



Moderate Rohölpreise sorgen für Beruhigung
Die Benzinpreise in Deutschland sind gegenüber der Vorwoche um über drei Pfennig gestiegen und haben gestern mit 1,877 Mark pro Liter Super wieder das Niveau der ersten Novemberhälfte erreicht.
Dieselkraftstoff hat sich mit aktuell 1,566 Mark in den beiden letzten Wochen leicht verteuert und ist an den Tankstellen im Vergleich zu Benzin weiterhin deutlich zu teuer.
Grundsätzlich sorgen momentan die relativ moderaten Rohölpreise für eine Beruhigung bei den Kraftstoffpreisen, so der ADAC.


Noch im September musste der ADAC melden, dass Superbenzin an Markentankstellen nur in fünf von 20 deutschen Städten unter zwei Mark zu haben war. Heute, einen Monat später, liegen alle untersuchten Standorte unter dieser Schmerzgrenze. Von 1,813 Mark in Hamburg bis 1,969 in Freiburg reicht die 16 Pfennig breite Spanne beim 95-Oktan-Super. Beim Diesel haben sich die Preise in den letzten vier Wochen kaum verändert. Mit Abstand am günstigsten fahren Dieselbesitzer in Bielefeld (1,539 Mark), gleich fünf Städte, nämlich Dresden, Frankfurt, Freiburg, Rostock und Saarbrücken markieren mit 1,659 Mark die preisliche Obergrenze.


Die Kraftstoffpreise in Deutschland liegen mit 1,856 Mark für Normal und 1,896 Mark für Super rund 5 Pfennig unter denen der Vorwoche. Dieselkraftstoff blieb mit 1,558 Mark im Wochenvergleich stabil. Hier wirkt sich die jahreszeitlich bedingt verstärkte Nachfrage nach Heizöl ungünstig aus. Insgesamt setzt sich der Trend zu günstigeren Preisen fort, womit die sinkenden Rohölpreise an die Autofahrer weitergegeben werden. Die weitere Entwicklung an den Weltmärkten wird von der weltpolitischen Lage bestimmt werden.


Niedrigere Produktionskosten als Folge fallender Rohölpreise und eines stabilen Euro müssten die Kraftstoffpreise derzeit eigentlich sinken lassen. Die regelmässige ADAC-Kraftstoffpreiserhebung zeigt jedoch eine steigende Tendenz. Der ADAC sieht darin den Versuch vor dem Hintergrund der angespannten weltpolitischen Lage überhöhte Preise durchzusetzen.


In 15 von 20 untersuchten Städten kostet Super im Schnitt mehr als zwei Mark, beim Diesel klaffen die Preise mehr als 15 Pfennig auseinander. Zwischen 1,524 Mark und 1,677 Mark werden für den Selbstzünder-Kraftstoff fällig. Die Preise sind gegenüber dem Vormonat erneut gestiegen. Das ergibt die aktuelle Erhebung des ADAC an Markentankstellen in 20 deutschen Städten.

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