The Spirit of the Future
                                          Igeawagu -Im Fokus der Zeiten


Benutzerdefinierte Suche
Rubrik: Abgase

Home Technik-Verkehr+Umwelt Umwelt Abgase


Home
Shen Yun Performing Arts
Falun Dafa
Swastika-Verwendung Aufklärung
Gesellschaft & Verbraucher
Technik-Verkehr+Umwelt
» Technologie
» Kraftstoffe
» EU Kraftstoff-Preisvergleiche
» Benzin Diesel Kraftstoffpreise
» Spritspar-Meldungen
» Tools-Tricks
» Verkehrs-Service-Info
«Umwelt
» » Verschmutzung
» » Ozon-Klima
« « Abgase

Natur & Wissenschaft
Überlieferungen Erkenntnisse Entwirrungen Betrachtungsweisen
Aufklärung+Menschenrechte
Geschichte-Relikte+Artefakte
Handel+Wandel
Friends of Igeawagu
Twitter - Join the conversation
Find us on Facebook
Sitemap
Impressum

US-Forscher: Es droht ein globaler Verkehrs- und Umweltinfarkt

[06.11.2001] Der Welt droht der Verkehrs- und Umweltinfarkt, sollten in den kommenden Jahren keine neuen Konzepte für den Personen- und Warentransport entwickelt werden. Zu diesem düsteren Ergebnis kommt eine aktuelle Studie des Massachusetts Institute of Technology (MIT).

Zuviele Autos und zuwenig Straßen" - auf diesen Nenner bringen die Wissenschaftler in der Untersuchung "Mobility 2001" die Verkehrssituation in den meisten Industrieländern. Wer es sich leisten kann, wohnt in ruhigen Vororten mit wenig öffentlichen Verkehrsmitteln und pendelt mit dem Auto auf verstopften Straßen in die Stadt. Auch in Innenstädten mit gut ausgebautem Nahverkehr stellt das Auto immer noch das Haupttransportmittel dar. Der Straßenbau stagniert, da Umweltschutzgründe dagegen sprechen. Ältere Mitbürger werden ausgegrenzt, da sie mit der autofixierten Gesellschaft nicht mehr Schritt halten, haben die Forscher festgestellt.

In der Dritten Welt stellt sich die Situation noch gravierender dar. Im Jahr 2015 werden die Entwicklungsländer die Industrienationen beim Ausstoß verkehrsbedinger Treibhausgase erstmals überrunden, prophezeien die Wissenschaftler. Das rasante Bevölkerungswachstum, die zunehmende Verstädterung und steigende Einkommen kurbeln den Autokauf an. Neu entstehende Mega-Städte investieren nicht in öffentliche Verkehrsmittel. Die Folge: ständige Staus, Schäden für Wirtschaft und Umwelt und wachsende Sicherheitsprobleme.

Studien über die Umweltauswirkungen des Verkehrs konzentrieren sich gewöhnlich auf das Thema Treibhausgase und Klimaänderung. Aber auch der Bau und die Nutzung von Straßen, Brücken, Flughäfen und Hafenanlagen schädigt Ökosysteme und fördert das Aussterben von Tieren und Pflanzen, geben die MIT-Forscher zu bedenken. Die Schäden seien größer als gemeinhin angenommen. Unterschätzt würden auch die Umweltschäden, die der Luftverkehr anrichtet. Flugzeuge seien für acht bis zwölf Prozent aller verkehrsbedingten Kohlenstoff-Emissionen verantwortlich. Da die Kohlenstoffe in großer Höhe emittiert werden, sind die Auswirkungen auf die globale Erwärmung aber doppelt so stark, wie am Boden, so "Mobility 2001".

Um den drohenden Verkehrs- und Umweltinfarkt abzuwenden, sind Fahrzeughersteller, Politik und Bürger gleichermaßen in der Pflicht, so die MIT-Forscher. Technologische Fortschritte allein könnten den Kollaps nicht aufhalten.

"Mobility 2001" ist der erste Teil einer dreijährigen Studie, die vom World Business Council for Sustainable Development (WBCSD) finanziert wird. 150 internationale Unternehmen wollen im Rahmen des Councils für das Jahr 2030 Konzepte für umweltverträgliche Mobilität schaffen.

Mehr zum Thema Verkehr finden Sie im bdw-Newstickerarchiv.

Almut Bruschke-Reimer

Weiterführende Links:
"Mobility 2001"
http://lfee.mit.edu

World Business Council for Sustainable Development (WBCSD)
http://www.wbcsd.ch


Mehr Informationen kann man finden unter:
 Massachusetts Institute of Technology (MIT)

70 Seitenaufrufe

Weitere Artikeln zu diesen Thema
28.12.2011 NABU: „Dinosaurier des Jahres 2011” für luftverpestende Kreuzfahrtschiffe von AIDA und TUI Cruises
27.09.2011 TUIs Kreuzfahrtschiffe - Tatsache ist, dass „Mein Schiff 2“ so viele Luftschadstoffe ausstößt wie 5.000.000 Autos
15.01.2010 München nicht zur Festung machen ADAC warnt
20.10.2009 Ein Tempolimit von 120 Stundenkilometern könnte den gesamten CO2-Ausstoß der Pkw lediglich nur um zwei Prozent reduzieren.
19.10.2009 Umweltverschmutzung ist jetzt an den Blättern von Straßenbäumen mit magnetischen Untersuchungen festzustellen.
20.02.2009 Zwangsnachrüstung von Dieselpartikelfiltern
14.05.2007 Klimaschutz durch Pflugverzicht
17.05.2006 Alle Brennstoffe im Vergleich
08.08.2002 Landflächen entziehen der Atmosphäre viel weniger Kohlendioxid als bisher angenommen
14.11.2001 Dicke Luft in Tempo-30-Zonen


Anwerber: Veröffentlichen Sie Ihre Stellenangebote auf Careerjet


Map
LIVE sehen
9ge.de |espch.de | gottschalg.com | IGEAWAGU i | wushu-search.com | Kung-fu-style Info | ohnein.de | rogott.de | www.swastika-info.com | milobarus.de | alex.gottschalg.com

Copyright IGEAWAGU ©