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Tschimpke: Aus Profitgier beharren Reeder auf Schifffahrt mit giftigem Schweröl Berlin – Der NABU verleiht Deutschlands peinlichsten Umweltpreis in diesem Jahr an die Kreuzfahrtunternehmen AIDA und TUI Cruises. „Ihre angeblich ‚Weißen Flotten‘ sind in Wahrheit dreckige Rußschleudern, denn die Kreuzfahrtschiffe fahren auf hoher See immer noch mit giftigem Schweröl“, erklärt NABU-Präsident Olaf Tschimpke. „Damit stößt ein einziger Ozeanriese auf einer Kreuzfahrt so viele Schadstoffe aus wie fünf Millionen Pkw auf der gleichen Strecke. Die Gefahren für die Umwelt und die Gesundheit der Menschen ließen sich leicht vermeiden, aber aus Profitgier verweigern die deutschen Reeder bislang die Verwendung von Schiffsdiesel und den Einbau von Abgastechnik wie etwa Rußpartikelfilter.“
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Berlin/Hamburg – Am heutigen Weltschifffahrtstag hat der NABU mit einem demonstrativ schwarz qualmenden Schiffsschornstein vor dem am Hamburg Cruise Center ankernden TUI-Kreuzfahrtschiff „Mein Schiff 2“ gegen giftige Schiffsabgase protestiert. Mit seiner Kampagne „Mir stinkts! Kreuzfahrtschiffe sauber machen!“ fordert der NABU die Reedereien auf, sofort auf den Einsatz von Schweröl zu verzichten und schnellstmöglich Rußfilter an Bord einzubauen.
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München. Der ADAC lehnt
die gestern im Stadtrat vorgetragenen gravierenden Einschränkungen für
Autofahrer entschieden ab und warnt davor, München durch Pförtnerampeln
und Citymaut zur Verkehrsfestung zu machen. Obwohl der Erfolg der
Umweltzone zur Verbesserung der Luftqualität bislang nicht nachgewiesen
ist, sind bereits viele Bürger in Stadt und Umland, die sich keinen
Neuwagen leisten können, aber auf das Auto angewiesen sind, durch die
bestehende Regelung finanziell und sozial stark belastet. Um die
Autofahrer nicht weiter zu verunsichern, fordert der ADAC, die
Diskussion über weitere Verschärfungen mit eher zweifelhaften
Erfolgsaussichten bis zu einer wissenschaftlich fundierten Klärung der
Wirksamkeit von Umweltzonen einzustellen.
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ADAC kritisiert Umweltbundesamt KlimaschutzpolitikClub: Untaugliche Vorschläge nützen niemandemDie jüngsten Klimaschutzempfehlungen des Umweltbundesamtes können nach Ansicht des ADAC keinen sinnvollen Beitrag zur Senkung der Treibhausgase leisten. „Wer die Pendlerpauschale abschaffen, die Maut ausweiten und ein Tempolimit auf Autobahnen einführen will, dient damit nicht spürbar der Umwelt, sondern sorgt lediglich für eine Verteuerung der Mobilität“, so die Kritik von ADAC-Vizepräsident für Verkehr Ulrich Klaus Becker.
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Eine hohe Schadstoffbelastung der Luft schlägt sich im wahrsten Sinne des Wortes auf den Blättern der Bäume nieder. Wie hoch die Schadstoffbelastung der Luft ist, lässt sich tendenziell anhand einer magnetischen Untersuchung der Blätter von Straßenbäumen feststellen. Zu diesem Schluss sind amerikanische Forscher gekommen. Die Blätter von Hauptverkehrsstraßen waren bis zu achtmal magnetischer als die der ruhigeren Nebenstraßen und sogar bis zu zehnmal magnetischer als die Blätter vom Land.
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Der ADAC lehnt einen Zwang zur Nachrüstung von Diesel-Pkw mit Partikelfiltern kategorisch ab. Eine damit verknüpfte Pflicht zur Stilllegung von nicht umgerüsteten Fahrzeugen stellt für die Betroffenen einen enteignungsgleichen Eingriff dar. Für viele Pkw sind keine Partikelfilter verfügbar oder die Nachrüstung ist nur zu unverhältnismäßig hohen Kosten möglich.
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Florian Klebs, Universität Hohenheim 14.05.2007 Fazit der Tagung "Der Beitrag der Land- und Forstwirtschaft zur Minderung von Treibhausgasemissionen" an der Universität Hohenheim: Durch kostengünstige Maßnahmen könnte die Landwirtschaft in Baden-Württemberg bis zu 10 Prozent der CO2-Emissionen vermindern. Weit über eine Mio. Tonnen CO2 ließen sich jährlich in baden-württembergischen Ackerkrumen speichern. Die Lösung: Bauern sollten auf den Pflug verzichten. Das Speicherpotenzial der Böden könnte etwa ein Zehntel der jährlichen CO2-Reduktion aufnehmen. Genau die CO2-Menge, die sich Baden-Württemberg in seinem Umweltplan bis zum Jahr 2010 als Reduktionsziel gesetzt hat. Für Landwirte entstehen für diese Maßnahme unterm Strich kaum zusätzliche Kosten. Das ist eines der Abschlussergebnisse der Fachtagung auf der rund 70 Experten an der Universität Hohenheim über nachhaltige und kostengünstige Maßnahmen zum Klimaschutz im Ackerbau diskutierten.
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Hauptsache warm hat ausgedient. Die Entscheidung für einen Energieträger ist auch eine für die Umwelt.
Heizen mit Erdgas am meisten verwendeter Brennstoff bei der Wohnraumbeheizung (40%) Vorteil:
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Etwa die Hälfte des Kohlendioxids, das durch das Verbrennen fossiler Brennstoffe und das Abholzen tropischer Regenwälder in die Atmosphäre gelangt, sammelt sich dort an und sorgt für einen ansteigenden Treibhauseffekt. Der Rest wird von den Meeren und von Pflanzen auf dem Land aufgenommen.
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Autoabgase belasten die Luft in Tempo-30-Zonen nach neuen Messungen oft
stärker als an Durchgangsstraßen. Dieses Ergebnis einer
Luft-Immissions-Schadstoff-Analyse (LISA) der Fachhochschule Wiesbaden
stellte Chemieprofessor Günter Stein am Dienstagabend (14.11.) in
Rüsselsheim vor. Als Ursachen gab er die hochtourige Fahrweise in
niedrigen Gängen sowie die geringen Luftverwirbelungen beim langsamen
Fahren an.
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