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Rubrik: Reinkarnation Home | ||||
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Für die chassidischen Juden ist der Glaube an Reinkarnation ein zentrales Element ihres religiösen Selbstverständnisses.[30.01.2005] Präsidenten der Zionistischen Vereinigung Basel, David Schweizer,
sagt er aus, dass vor dem Holocaust die Mehrheit der Juden sich zur
Reinkarnation bekannte und dass das Karmagesetz ebenfalls eine
Konstante im jüdischen Glauben sei. (Es) wird behauptet, dass die Mehrheit der religiösen Juden nicht an Reinkarnation glaubt. Das ist falsch. Die Wiederverkörperung (Gilgul) ist im religiösen Judentum weitgehend anerkannt. Für die chassidischen Juden ist der Glaube an Reinkarnation ein zentrales Element ihres religiösen Selbstverständnisses. Sie bildeten vor dem Holocaust die Mehrheit des europäischen Judentums
und sind auch heute einer der grössten jüdischen Gruppierungen. Dass
die Opfer des Holocaust wiedergeboren werden, ist für sie eine
Selbstverständlichkeit. Meine Grosseltern sind in Auschwitz ermordet
worden. Dass sie ein neues Leben haben können, bedeutet für mich
Genugtuung und Trost. .... Es sind vor allem nichtreligiöse Juden, die
den Gedanken von Reinkarnation ablehnen. Dazu gehören die paar wenigen
Mitglieder der ´Aktion Kinder des Holocaust-a. Sie haben vom Judentum
offensichtlich keine Ahnung und sind in keiner Weise repräsentativ. Der
übertriebene Aktivismus und die unwürdige Vereinnahmung des Holocaust
durch diese Gruppe löst in jüdischen Kreisen allgemein Missfallen aus.
Ihre Mitglieder glauben offenbar, dass die Opfer des Holocaust ewig tot
und die Täter ewig schuldig sind. Aus den Quellen des Judentums
erfahren wir ganz anderes. Diejenigen, die gelitten haben, werden
andere, bessere Leben haben, und die Verbrecher können zum Guten
umkehren - wenn nicht in diesem Leben, dann in einem anderen. Dem
reuigen Sünder wird verziehen werden, wobei die Art des Ausgleichs für
seine Taten im Himmel bestimmt wird. Dieses Ausgleichssystem entspricht
dem, was man in der indischen Tradition ´Karma-a nennt. Karma ist kein
´Straf-a-Gesetz, sondern ein Weg des Lernens, so wie auch die jüdische
Religion als solche nicht als Gesetz, sondern als Weg (Halacha) und als
Lehre (Thora) verstanden wird. Der Mensch muss über viele Inkarnationen
hinweg lernen, das Gute selber zu wollen. Im Paradies war er auch gut,
aber er ´wollte-a das Gute nicht. Er war unbewusst gut. Wer sich nie
schuldig gemacht hat, wird nie die Scham empfinden, die ihn dazu
bringt, inskünftig Gutes zu tun. Durch eigenes Leid stärken wir unser
Mitgefühl. Aus Jesaja 53 lernen wir, dass Menschen auch Leiden auf sich
nehmen können, um die karmischen Lasten anderer mitzutragen.
Alles hat einen Sinn: das Schuldigwerden wie das Leid. Wer das nicht glaubt, muss sich fragen, ob er nicht an Gott zweifelt, denn dieser hat beide Möglichkeiten geschaffen. Und welcher gläubige Mensch will behaupten, dass Gott Sinnloses schafft? Wenn wir genug Liebe und Mitgefühl gelernt haben, werden wir der Auferstehung würdig sein. Reinkarnation und Karma sind Ausdruck der göttlichen Gnade. Was die ´Aktion Kinder des Holocaust-a verkündet, ist eine Botschaft der Trostlosigkeit. Die jüdische Religion dagegen lehrt uns, dass es eine göttliche Gnade, ein Verzeihen und eine Auferstehung von den Toten gibt. Sie ist eine Botschaft der Hoffnung und der Freude. David Schweizer, Präsident der Zionistischen Vereinigung Basel” Zugehörige Artikel: 253 Seitenaufrufe Weitere Artikeln zu diesen Thema 28.11.2006 Wann wird der Geist in die Leibesfrucht hineinkommen? 28.11.2006 Ein Hund, der als Mensch wiedergeboren wurde 14.02.2006 Sieben Schläfer Märtyrer nach 251 bei Ephesus katholisch Gedenktag 27. Juni 30.05.2005 Ausgleich der Sünden, - eine Geschichte der Reinkarnation 30.05.2005 Schulden eintreiben, - eine Geschichte der Reinkarnation 30.01.2005 Rückführungstherapeut Dr. Michael Pollack aus San Francisco 30.01.2005 Für die chassidischen Juden ist der Glaube an Reinkarnation ein zentrales Element ihres religiösen Selbstverständnisses. 30.01.2005 Bekannten Autor Edward Shapiro aus New York 30.01.2005 Jüdischen Präsidentin der International Association for Regression Research and Therapy, Linda Adler aus Florida |
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