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Allmählich wird mehr über den Tibeter bekannt, der sich am 14. Januar in der belagerten Region Ngaba in Brand setzte, was zu öffentlichen Demonstrationen und Schüssen der Polizei in die Menge führte. Er wurde als der 22jährige Lobsang Jamyang identifiziert, ein früherer Mönch, aus der Gyatsotsang Familie im Dorf Shewa in der Gegend Andu von Ngaba. Das Exilkloster Kirti in Dharamsala gab gestern in einer Erklärung bekannt, daß Lobsang Jamyang in einer Vereinigung für die Förderung der tibetischen Sprache eine führende Rolle gespielt habe, was ihm die Verfolgung durch die Behörden einbrachte. Am 14. Januar um etwa 13.30 h Ortszeit begoß sich Lobsang Jamyang in einem öffentlichen Toilettenhäuschen an einer Straßenkreuzung der Stadt Ngaba mit Benzin und zündete sich an. Dann lief er auf die Straße hinaus und rief Parolen für ein langes Leben des Dalai Lama und forderte Freiheit für Tibet.
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Der US-Kongress war entschlossen, ein Gesetz zu verabschieden, das Beamten die Zensur von Webseiten auf der ganzen Welt erlaubt. Doch nachdem wir unsere 1,25 Millionen starke Petition direkt ans Weiße Haus überreichten, wandte sich die Regierung gegen das Gesetzesvorhaben -- und jetzt, wo der öffentliche Druck zunimmt, ändern sogar einige ehemalige Unterstützer des Gesetzes ihre Meinung. Der von Wikipedia angeführte Blackout-Protest hat die Kampagne an die Spitze der Nachrichten katapultiert. Wir sind dabei, das Blatt zu wenden.
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Am Rande der Wüste bahnt sich eine "Revolution" an. Die Revolutionäre sind Nutztierherden, die durch gezieltes Weiden die Wüstenbildung rückgängig machen können. In Simbabwe konnten hierdurch erstaunliche Erfolge erzielt werden. Von Busani Bafana (IPS) In Simbabwe bahnt sich eine "braune Revolution" an. Die Revolutionäre sind jedoch nicht Menschen, sondern deren Nutztiere. Wissenschaftler haben nachgewiesen, dass sie durch ihr Grasen in bestimmten Gebieten und Intervallen die Wüstenbildung rückgängig machen können. Mit ihren Hufen brechen die Tiere harte Böden auf und geben dem Land durch ihren Dung Substanz. Regen kann so besser aufgenommen und Kohlenstoff gespeichert werden. Die vorübergehende Verdichtung der Böden trägt auch dazu bei, dass Pflanzen dort leichter keimen können.
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Die gerichtliche Auseinandersetzung zwischen dem Gentechnikkritiker Jörg Bergstedt und zwei führenden Repräsentanten des deutschen Gentechnik-Filzes geht weiter. Wie Bergstedt mitteilte, hat das Bundesverfassungsgericht das Urteil des Oberlandesgerichts Saarbrücken in vier von zehn Punkten aufgehoben und zur erneuten Behandlung an das OLG zurück überwiesen (Az 1 BvR 2678/10).
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Das wären ja jetzt fast mehr ADAC Mitglieder als die DDR Einwohner hatte Erfreuliche Nachricht aus der neuen ADAC Zentrale in München: Der Mitgliederbestand des Allgemeinen Deutschen Automobil-Clubs hat sich 2011 um über 581 000 auf rund 17,9 Millionen erhöht. Das entspricht einem Plus gegenüber dem Vorjahr von fast 3,4 Prozent. Außer in den Jahren der Wiedervereinigung 1990 bis 1992 ist der Club in seiner 108-jährigen Geschichte noch nie so stark gewachsen. Von den rund 17,9 Millionen Mitgliedern vertrauen mit knapp 9,5 Millionen Menschen mehr als die Hälfte auf die ADACPlusMitgliedschaft.
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ADAC: Verzicht auf Autobahnneubau nicht nachvollziehbarDer Vorschlag des baden-württembergischen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann, in Deutschland zur Verkehrslenkung ein Satelliten-gestütztes Maut-System einführen zu wollen, geht nach Ansicht des ADAC voll auf Kosten einkommensschwacher Berufspendler. „Als Ministerpräsident eines großen Flächenlandes wie Baden-Württemberg sollte Herr Kretschmann wissen, dass gerade die vielen Berufspendler durch eine Pkw-Maut massiv betroffen wären“, so ADAC Präsident Peter Meyer. Nach Ansicht des Automobilclubs würden vor allem sozial- und einkommensschwache Menschen, die sich die hohen Mieten in den Städten nicht leisten können, unter einer derartigen Maut leiden. Schließlich wäre die Nutzung der Straßen zu den Hauptverkehrszeiten besonders teuer. Auch datenschutzrechtliche Fragen sind bei elektronischen Mautlösungen nicht gelöst.
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